Indien baut kostengünstige Windkraftanlagen für das Eigenheim

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Indien kämpft in Sachen Stromversorgung auf zwei Fronten. Zum einen baut das Land auf Kohlekraftwerke, was für den Globalen Klimawandel sehr starken Einfluss hat.

Doch hat in diesem Punkt bereits ein Umdenken stattgefunden. Ab dem Jahr 2022 sollen zukünftig keine weiteren b dem Jahr 2022
zumindest keine neuen Kohlekraftwerke mehr gebaut werden.
Auf der anderen Seite ist das öffentliche Stromnetz weitaus nicht für alle Haushalte ausreichend, dies führt zu sehr häufigen Stromausfällen und eine instabile Energieversorgung. Eine Lösung für das Problem, ist hier auf eine dezentrale Stromversorgung durch Erneuerbare Energien zurück zu greifen. Bislang wurde für dieses Problem vornehmlich Solarmodule eingesetzt.
Jedoch scheint es aber auch, eine Tendenz in Richtung Windkraftanlagen bei den erneuerbaren Energien gehen zu können. Die Gebrüder aus Kerala haben eine lokale Produktion von Windkraftanlagen ermöglicht.

Hierfür haben die beiden Gebrüder aus Kerala (Arun und Anoog Gerog) ein Windrad entwickelt, etwa in der Größenordnung, so groß ist wie ein Deckenventilator und unkompliziert zu installieren.
Der enorme Vorteil dieser Neuentwicklung liegt in der Preisspanne. Bei einer industriellen Herstellung bei rund 50.000 Rupien liegen. In Euro würde dies umgerechnet bei ca. 710 Euro liegen. Das Windrad ist dann in der Lage, täglich zwischen ein und drei Kilowattstunden Strom pro Tag zu produzieren. Dieses reicht aus, um etwa einen kleinen Haushalt für indische Verhältnisse zu versorgen. Im Unterschied zu den Solarmodulen muss für die Nacht keine andere Stromquelle gespeist werden.

Der Ziel von den Gebrüdern Arun und Anoop George ist es, die Energiearmut in Indien zu bekämpfen. Das Windrad eine Lebensdauer von ca. zwanzig Jahren besitzt, in dieser Zeit nur kostenlose Energie liefert. Das würde für viele Familien in Indien die bisher z.B. auf Diesel als Energiequelle zurückgreifen mussten eine enorme Entlastung.